Siegel

„Ich habe mir mit der Reproduktion von historischen Siegeln eine herausfordernde Aufgabe gestellt. Mit mittelalterlichen Techniken und natürlichen Materialien stelle ich in traditioneller Handwerkskunst alte Petschaften her. Genauso wie vor mehreren hundert Jahren wird mit einem Typar ein Bienenwachsklumpen zu einem Siegel geformt.
Ich verwende nur echtes Bienenwachs von heimischen Imkern. Alle Wachssiegel sind 100% österreichische Handarbeit“ 


"Ein Souvenir hergestellt in Österreich - sichert Arbeitsplätze in Österreich"


„Ich halte die Transportwege kurz, und achten in allen Produktionsschritten auf einen sorgsamen Umgang mit den Ressourcen. Mein Ziel ist nur natürliche Produkte von Lieferanten aus Österreich zu verwenden..“  
Markus Schandl, Dezember 2012 



Geschichte:
Die ersten Stempelsiegel (lat. sigillum, Bildchen) sind im Vorderen Orient zwischen 3200 und 3100 v. Chr. belegt. Dies waren meist kleine Steinzylinder aus Materialien wie Achat, in die Figuren oder Inschriften eingraviert wurden. Durch Rollen des Zylinders in einer weichen Masse wie Ton entstand der Siegelabdruck. Zwischen 1600 v. Chr. und 1500 v. Chr. waren in Mesopotamien die ersten Siegelringe in Verwendung. Siegelabdrucke in Ton waren später auch bei den Griechen und Römern in Gebrauch, von denen sie die Herrscher des Frühmittelalters übernahmen. Kaisersiegel gab es seit dem 6. Jahrhundert und Papstsiegel seit dem 9, später machten auch Bürger von dieser Art der Beglaubigung Gebrauch. Siegel geistlicher Korporationen sind schon seit dem 11. Jahrhundert, Städtesiegel seit dem Anfang des 12. Jahrhunderts zu finden. Metallsiegel, die sogenannten Bullen, waren aus Gold, Blei oder aus Silber. Sie waren im Heiligen Römischen Reich hauptsächlich den Päpsten oder den byzantinischen Kaisern für Dokumente besonderer politischer und verfassungsrechtlicher Bedeutung vorbehalten. Bereits seit dem 11. Jahrhundert wurden bildliche Darstellungen (z.B. Wappen) in Siegeln verwendet. Wesentliche Dokumente und Urkunden des Mittelalters wurden mit Wachs gesiegelt. Sowohl die römisch deutschen Kaiser und Päpste als auch untergeordnete Reichsstände verwendeten farbige Wachssiegel zur Kennzeichnung des Ranges. (rotes Wachs: Kaiser, Könige, die das Recht auch anderen Fürsten verleihen konnten, grünes Wachs: Stifte und Klöster) Seit dem 16. Jahrhundert wird auch Siegellack verwendet, der hitzebeständiger als Wachs ist. 
Quelle „Wikipedia“

Bild: Christoph Fraiss, 2012